Natascha Kribbeler

Romantik & tiefe Gefühle

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Küsse niemals einen Rockstar - Rockstar-Reihe 1

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Luna hat genug von den Männern. Erst betrügt ihr Freund Leon sie nach Strich und Faden, und dann läuft ihr auch noch dieser umwerfende Kerl über den Weg, der sich als Rockstar entpuppt. Doch Lunas Freundin Kiki, ein gebranntes Kind, warnt sie vor Mika: Küsse niemals einen Rockstar, denn die können nicht treu sein. Während Leon verzweifelt darum kämpft, sie zurückzugewinnen, und Mika seinen ganzen Charme spielen lässt, steht Luna vor der schweren Entscheidung: Soll sie an ihrer langjährigen Beziehung zu Leon festhalten, oder dem attraktiven, aber höchstwahrscheinlich flatterhaften Musiker eine Chance geben?

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    Küsse niemals einen Rockstar - Rockstar-Reihe 1
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    Natascha Kribbeler

Vita

Natascha Kribbeler

Natascha Kribbeler wurde in Hamburg geboren. Ihr Herz gehörte schon früh der Sehnsucht nach der weiten Welt. Interessiert an Fotografie, Geschichte und fremden Kulturen, arbeitete sie in ihrem erlernten Beruf als Rechtsanwaltsgehilfin, bis die Familiengründung sie nach Bayern verschlug, wo sie heute noch mit Mann und Sohn lebt. Getrieben von Heim- und Fernweh begann sie mit dem Schreiben. Bisher wurden vier Teile ihrer Fantasy-Reihe über Jandor, den ersten Vampir, bei Forever by Ullstein veröffentlicht, ebenso eine zweiteilige Rockstar-Romance-Reihe. Mit „Rockerbraut“ startete ihre Rocker-Reihe bei bookshouse, die sich mit „Rockerschutz“ und nun mit „Rockerliebe“ fortsetzte. 

Leseprobe

Kapitel 1

Lunas tastende Hand griff ins Leere. Im Halbschlaf runzelte sie die Stirn, drehte sich auf die Seite und ließ ihre Finger weiter über das Laken wandern. Noch weigerte sie sich, ihre Augen zu öffnen. Es wäre doch so schön, sich noch ein wenig an Leons Brust zu schmiegen und weiterdösen zu können, bevor sie endgültig wach wurde.
   Aber das Bett neben ihr war leer.
   Erschrocken riss Luna nun doch die Augen auf und schloss sie sofort wieder, als das helle Sonnenlicht, das durch das Fenster ins Zimmer flutete, sie blendete.
   Leons Bett war unberührt.
   Wo steckte er?
   »Leon?«, rief sie wider besseres Wissen und lauschte. Vielleicht war er nur auf der Toilette?
   Nein. Er war gar nicht hier gewesen. Sein Bett war frisch gemacht.
   Ihr Magen ballte sich zu einem Knoten zusammen, als sie ihre Decke zur Seite warf und sich auf die Bettkante setzte. Furchtsam schienen sich die ins Zimmer fallenden Sonnenstrahlen zurückzuziehen, und ein Frösteln überlief sie. Verwirrt strich sie ihr Haar aus dem Gesicht. Warum war er nicht nach Hause gekommen?
   »Es kann ein bisschen später werden«, hatte er am Abend zuvor erklärt und sie nicht angesehen, während er seine Angelsachen zusammenpackte. »Ralf, Lukas und ich wollen für das Pokalangeln üben, und ich will diesen neuen Aal-Köder ausprobieren. Und Micha hat Geburtstag und will einen ausgeben. Du brauchst nicht auf mich zu warten, Liebes.«
   Rasch hatte er ihr einen Kuss auf die Lippen gehaucht und war aus der Tür, ehe sie etwas erwidern konnte.
   Nachdenklich nestelte Luna nach ihrem Top und streifte es sich über den Kopf. Der Knoten in ihrem Magen bewegte sich, als wollte er sie dazu ermuntern, weiterzugrübeln. Sie ahnte, nein, sie wusste, dass irgendetwas nicht stimmte.
   Dabei gab es, abgesehen vom Fehlen ihres Freundes, keinen Anlass zu einer derartigen Befürchtung. Es war Samstag, Wochenende! Lockend schickte die Frühsommersonne nun wieder ihre Strahlen durch das Fenster, und Luna konnte nicht widerstehen, stand auf und blickte hinaus. Der Himmel leuchtete wie blank geputzt. In den Beeten der Nachbarn blühten bunte Blumen. Die Passanten trugen ein Lächeln auf den Gesichtern. Zwei Nachbarinnen standen am Gartentor und unterhielten sich lebhaft.
   Es war perfekt. Und gerade das machte sie nachdenklich. Sie musste gähnen und streckte sich wie eine Katze, um die letzte Müdigkeit zu verscheuchen. Aber davon erwachte das dumpfe Grummeln in ihrem Magen erneut und begann sich auszubreiten. Sie kannte das. Irgendetwas würde heute geschehen, etwas Unerfreuliches, Negatives, das konnte sie spüren.
   Wo zur Hölle steckte Leon? Hoffentlich hatte er keinen Unfall gehabt. Vielleicht war er zu sich nach Hause gefahren? Ja, das musste es sein. Plötzlich lächelte sie und entspannte sich ein wenig. Warum war sie nicht gleich darauf gekommen? Noch wohnten sie ja nicht zusammen, noch wollte er sich seine eigene Bude nicht nehmen lassen. Zwar lebte er inzwischen meistens bei ihr, aber von Zeit zu Zeit trieb es ihn doch in seine eigenen vier Wände. Das versetzte ihr jedes Mal einen Stich.
   »Denk dir nichts dabei, Liebes«, beruhigte er sie stets, wenn sie auf das Thema zu sprechen kam. »Ich will mein ganzes Angelzeugs doch nicht in deiner schönen Wohnung deponieren.«
   Deine Wohnung. Meine Wohnung. Sie wollte endlich eine gemeinsame Wohnung mit ihm. Wünschte sich ein Namensschild mit ihren beiden Namen an der Tür. Und was seine Angelsachen betraf … Zum einen parkte er trotz seiner Aussage eine Menge Zeugs bei ihr. Zum anderen würde er sein Hobby vielleicht ja generell endlich reduzieren, wenn sie zusammenlebten. Wenn sie gemeinsam ihre Zukunft planten …
   Doch im gleichen Augenblick wusste sie, dass er das nicht tun würde. Nicht freiwillig. Nicht für sie. Für niemanden. Er war leidenschaftlicher Angler. Man könnte auch sagen, Dauerangler. Seine Mutter erzählte oft, dass er schon als kleiner Junge beinahe rund um die Uhr an irgendwelchen Gewässern gehockt hatte.
   Sie wollte ihm sein Hobby ja auch nicht nehmen. Aber ein klein wenig Rücksicht durfte sie doch erwarten, oder? Zumal sie wusste, dass keineswegs nur gefischt wurde. (...)

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