Natascha Kribbeler

Romantik & tiefe Gefühle

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Rockerliebe - Rocker-Reihe 3

Image

Als Nele im strömenden Regen mitten in Johnny hineinläuft, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Doch ihre Beziehung gestaltet sich von Anfang an schwierig. Johnny, zuvor Freebiker, hat den entscheidenden Fehler begangen, sich dem Living Darkness MC anschließen zu wollen – ohne zu ahnen, dass dieser Klub der Todfeind von Neles Freunden sowie ihres Bruders Till ist, der ihnen mit Krieg droht. Als er es herausfindet, will er sich von seinem neuen MC distanzieren, doch Bobby, der Präsident, lässt ihn nicht so einfach gehen. Er beginnt, Johnny zu erpressen und droht, Nele etwas anzutun, sollte Johnny nicht alles tun, was Bobby von ihm verlangt. In seiner Not wendet sich Johnny an den Klub von Neles Freunden, die Sea Crows. Doch als die herausfinden, dass er sich weiterhin mit Bobby trifft, wächst ihr Misstrauen. Nicht nur Johnny, sondern auch Nele sitzt plötzlich zwischen allen Stühlen. Bald weiß niemand mehr, wer auf wessen Seite steht und wem er noch trauen kann. Die Situation eskaliert, als Keule, Member der Sea Crows, zum Schein zu Bobbys Club wechseln will, um herauszufinden, was dieser plant, Bobby ihm jedoch auf die Schliche kommt. Ist ein Rockerkrieg noch abzuwenden?

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Natascha
    Kribbeler
    E-Book: 4.99 €
    Taschenbuch: 11.99 €
  • Natascha Kribbeler
    Rockerliebe - Rocker-Reihe 3
  • Rockerliebe - Rocker-Reihe 3
    Natascha Kribbeler

Vita

Natascha Kribbeler

Natascha Kribbeler wurde in Hamburg geboren. Ihr Herz gehörte schon früh der Sehnsucht nach der weiten Welt. Interessiert an Fotografie, Geschichte und fremden Kulturen, arbeitete sie in ihrem erlernten Beruf als Rechtsanwaltsgehilfin, bis die Familiengründung sie nach Bayern verschlug, wo sie heute noch mit Mann und Sohn lebt. Getrieben von Heim- und Fernweh begann sie mit dem Schreiben. Bisher wurden vier Teile ihrer Fantasy-Reihe über Jandor, den ersten Vampir, bei Forever by Ullstein veröffentlicht, ebenso eine zweiteilige Rockstar-Romance-Reihe. Mit „Rockerbraut“ startete ihre Rocker-Reihe bei bookshouse, die sich mit „Rockerschutz“ und nun mit „Rockerliebe“ fortsetzte. 

Leseprobe

Prolog

Der Mann fiel um wie ein gefällter Baum, knallte mit dem Kopf auf den Boden und blieb bewegungslos liegen.
   Entsetzt presste Nele ihre Faust vor den Mund, um nicht zu schreien. Vor Schreck war sie nicht in der Lage, sich zu rühren. Selbst das Atmen bereitete ihr Mühe, und ihr Herz schlug schmerzhaft in ihrer Brust.
   War es ein Albtraum? Würde sie gleich in ihrem Bett erwachen, warm und sicher?
   Es war drei Uhr nachts, und sie hockte vollkommen reglos neben ihrem Auto. Instinktiv war sie in Deckung gegangen, als die Männer begannen, sich anzuschreien, noch bevor der Mann so hart ins Gesicht geschlagen worden war, dass er umfiel. Sie konnte ihren Blick nicht von ihm wenden. Das Licht der Laterne beleuchtete ihn nur schwach, und er war mindestens dreißig Meter von ihr entfernt. Doch die Panik schien ihre Sinne so geschärft zu haben, dass sie seine seltsam verrenkten Umrisse überdeutlich erkennen konnte. Und die glitzernde Lache, die sich neben seinem Kopf zu bilden begann.
   »Du hast ihn umgebracht, Mann!«, keuchte einer der Kerle schockiert, die um den Bewusstlosen – oder Toten? - herumstanden. Nele wurde zu Stein, als sie seine Stimme erkannte. Das konnte doch nicht wahr sein! Das durfte nicht wahr sein!
   Ihre Angst wurde zu Gewissheit, als er seinen Helm abnahm und sich neben die reglose Gestalt kniete. Es war zu dunkel, um Einzelheiten erkennen zu können, aber Nele kannte jede seiner Bewegungen im Schlaf. Sie liebte ihn. Seit einem Monat schon. Auch sein Haar verriet ihn, auch wenn sie seinen langen blonden Pferdeschwanz nur schemenhaft erkennen konnte.
   Zitternd beobachtete sie, wie er seine Hand ausstreckte, es aber nicht wagte, den am Boden Liegenden zu berühren. Was tat er hier? Und was zur Hölle ging hier vor?
   »So ’n Quatsch«, sagte einer der anderen Männer. Im schwachen Licht konnte Nele erkennen, dass er ein Hüne war. »Das war ’n Unfall. Ich wollte ihm nur eine verpassen. Konnte ja keiner mit rechnen, dass der umfällt wie ’n Baseballschläger. Der ist nicht tot, ich wette mit euch.«
   »Wieso musst du auch immer gleich losdreschen?«, fragte der Mann, den Nele nicht wiederzuerkennen wagte. Wie oft schon war sie neben ihm aufgewacht, wie oft hatte er sie zärtlich angesehen, sich über sie gebeugt und geküsst? Warum zum Teufel trieb er sich mitten in der Nacht mit diesen Kerlen herum?
   »Ach, halt doch die Schnauze! Was kann ich dafür, wenn der sich nicht abfängt und mit ’m Kopf genau auf den scheiß Stein knallt?«
   »Was machen wir denn jetzt?«, fragte ein anderer Mann, den Nele nicht erkennen konnte.
   »Abhau’n natürlich«, mischte sich ein Weiterer ein, der bisher geschwiegen hatte. Nele sah ihn nur von hinten, und er stand in den Schatten, sodass sie ihn nicht erkennen konnte.
   »Aber …«
   »Halt’s Maul! Oder willst du daneben liegen?«
   Der Mann, den sie zu lieben glaubte und der immer noch neben dem Gestürzten kniete, schwieg eine Sekunde. Dann jedoch schien er aus seiner Schockstarre zu erwachen und sprang auf die Füße. »Ihr wollt euch einfach aus dem Staub machen?«
   »Willst du uns etwa daran hindern?« Der Kerl, den Nele nicht erkennen konnte, griff in seine Jackentasche.
   Schockiert hielt sie den Atem an. Was hatte er dort? Eine Pistole?
   Ihr Freund – wenn er es denn wirklich war - hob beschwichtigend seine Hände. »Ist ja schon gut. Aber damit kommst du nicht durch.«
   Der Angesprochene fuhr zu ihm herum, seine Hand steckte immer noch in der Jackentasche. »Du willst mir drohen?«
   »Nein. Das ist ja eher deine Spezialität.«
   Zitternd beobachtete Nele, wie die anderen Typen zu einem Wagen gingen. Vielleicht ein Mercedes. Das konnte sie nicht erkennen, weil er abseits der Beleuchtung stand. Johnny stand immer noch da, beugte sich erneut zu dem Verletzten – oder Toten? – hinunter, und dann musste Nele einen Schluchzer der Erleichterung unterdrücken. Der Mann begann sich regen.
   »He«, hörte sie Johnnys Stimme und vernahm dessen Erleichterung. »Wie geht es dir? Mann, ich dachte, du bist tot. Kannst du aufstehen?« Er fasste den Niedergeschlagenen unter die (...)

Mehr Leseempfehlungen