Lou Foster

Fantasyromane

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Reckless - Die Kinder der Regierung 2

Nach der Flucht aus dem Labor herrscht Chaos in Lost Hollow. Geheimnisse, die die Freunde untereinander haben, führen zu Streit. Doch gerade jetzt, wo Ivana wieder auf freiem Fuß ist und Fearless jeden Schritt der Jugendlichen verfolgt, ist Zusammenhalt geboten. Für Isabelle ist das alles andere als leicht. Wie soll sie Luke verzeihen, was er ihr angetan hat? Obwohl ihre gemischten Gefühle ihr alles abverlangen, stellt ein neuer Feind sie zusätzlich auf die Probe und ändert ihre Vergangenheit von Grund auf.

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    Lou Foster

Vita

Lou Foster wurde im Mai 1999 geboren und ist in einem beschaulichen Dorf in Niedersachsen aufgewachsen, wo sie auch zur Schule ging. Nach etlichen Kurzgeschichten und Aufsätzen schrieb sie schon während ihres Abiturs ihre erste Trilogie. Ihre Begeisterung für Kunst und Literatur halfen ihr dabei, die Lust am Schreiben auch unter Schulstress nie zu verlieren. Inspiration fand sie nicht nur bei Vorbildern, sondern auch bei ihrer Familie und ihren Freunden. Mit viel Fantasie und Kreativität sieht sie mit Freuden neuen Projekten entgegen. 

Leseprobe



Prolog
Falsches Spiel

02. 12. 2015

»Hör jetzt auf, es reicht!«
   Isabelles Hände zitterten, und ihr Herz pochte übernatürlich stark. Ihre Nerven lagen blank. Wie konnte man nur so wenig Verständnis haben? »Du kannst mich hier nicht einsperren! Ich bin siebzehn Jahre, Mom! Ich bin praktisch erwachsen!«
   Mom lachte und wischte ihre Hände an der Schürze ab, die stramm um ihre Hüften gebunden war. »Du bist noch lange nicht erwachsen, Bella, und bis es so weit ist, tust du, was ich sage, verstanden?«
   »Was bist du eigentlich für eine Mutter? Wenn es nach dir ginge, würde ich mein Leben im Keller eingesperrt verbringen! Das ist aber kein Leben mehr!«
   »Ich bin für dich verantwortlich! Und wenn ich dich in einem Keller einsperren würde, dann nur, um dich zu beschützen.« Mom ging zum Küchentisch hinüber und nahm sich das kleine Büchlein, in das sie ständig schrieb.
   »Mich beschützen?« Nun war es Isabelle, die ungläubig lachte. »Du erfreust dich doch daran, wenn ich leide! Kannst du deine Scheißrezepte nicht einmal liegen lassen? Ich rede mit dir!«
   »Nein, du schreist mich an, und so lange du deine Zunge nicht zügelst, bin ich nicht bereit, mit dir zu diskutieren.«
   »Du diskutierst nicht mit mir, du bestimmst über mein Leben«, sagte Isabelle nun mit gesenkter Stimme.
   Mom schrieb rasch etwas auf und legte das Heft dann wieder weg. »Geh in dein Zimmer.«
   »Nein.« Isabelle verschränkte die Arme vor der Brust.
   Mit funkelnden Augen sah Mom zu ihr auf. »Geh. In. Dein. Zimmer.«
   Isabelle fiel es schwer, über das nachzudenken, was sie tat. Trotzdem glaubte sie, dass sie die klügste Entscheidung traf, wenn sie dem Befehl ihrer Mutter einfach nachkam. Sie hatte nicht vor, aufzugeben und Mom mal wieder ihren Willen brechen zu lassen. Isabelle musste nur ihren Plan etwas umändern. »Ich hasse dich«, zischte sie und stampfte aus der Küche.
   »Sehr erwachsen«, rief Mom ihr noch hinterher.
   Isabelle konzentrierte sich so sehr darauf, ihren Herzschlag zu senken, dass sie fast in ihren Vater hereinlief, der aus seinem Büro kam. »He Vorsicht, Izzy.« Er lächelte liebevoll. »Was ist los?«
   »Mom ist unerträglich.«
   »Sag so was nicht, Isabelle. Es ist deine Mutter.« Er tätschelte ihre Schulter. »Sie kann anstrengend sein, aber das kannst du auch, hörst du? Was ist denn passiert?«
   »Sie meint, mich mal wieder einsperren zu müssen.« Isabelle wandte sich unter der Hand ihres Vaters hinweg und trat beleidigt zurück. »Aber bitte. Ich geh jetzt in mein Zimmer. Von mir hört ihr heute bestimmt keinen Laut mehr.«
   »Sei nicht so zickig, das steht dir gar nicht. Ich versuche, mit ihr zu reden.«
   »Mach doch, was du willst.« Bevor Dad auch noch sauer werden konnte, trabte Isabelle die Treppe hoch, lief in ihr Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Sie konnte den Tag nicht erwarten, an dem sie endlich aufs College ging.
   Isabelle ließ sich in ihr Bett fallen. Natürlich meinte sie es nicht so, als sie sagte, sie hasste ihre Mutter. Manchmal trieb sie Izzy zwar in den Wahnsinn, aber sie war immer noch ihre Mutter. Diese Frau hatte sie großgezogen. Isabelle könnte sie nie hassen. Je mehr sie sich beruhigte, desto mehr tat es ihr auch leid, ihren Vater so angezickt zu haben.
   Aber sie blieb dabei, dass sie heute kein Wort mehr mit den beiden wechselte. Sie würde auf diese Party gehen und davon konnte Mom sie nicht abhalten. Isabelle brauchte das einfach. Sie wollte raus und sich für ein paar Stunden frei fühlen. Spaß haben. Ein normaler Teenager sein.
   Die Party fand bei Alec Collins statt. Er schmiss die besten Hauspartys der ganzen Gegend. Auch wenn das bei dieser Umgebung nicht besonders schwer war. Eigentlich hasste Isabelle Partys, aber die Vorstellung, den ganzen Abend hier oben eingesperrt zu verbringen, hasste sie noch mehr.
   Isabelle hörte ihr Handy klingeln. Ohne auf das Display zu sehen, ging sie ran. »Hey.«
   »Sag an, Iz. Wir sind unterwegs.«
   »Kommt ihr hier vorbei?« Isabelle rappelte sich auf. »In zehn (...)

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