Katie Duchesse

Fantasyromane

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Mia - Die neue Welt

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Die Schule ist zu Ende, für immer. Endlich Freiheit! Den ersten Tag in ihrem neuen Leben verbringt Mia lesend in der Hängematte. Genau so hatte sie sich das vorgestellt. Doch schneller, als sie denken kann, werden ihre Pläne über den Haufen geworfen. Ungewollt landet sie von einer Sekunde auf die andere in einer ihr unbekannten Welt. Alles ist neu und verwirrend, und nicht nur der gut aussehende Pat bringt sie völlig aus dem Konzept, sondern auch eine Vorsehung, die ihr eine wichtige Rolle in diesem magischen Land zuschreibt. Ob Mia will oder nicht, es ist der Beginn eines großen Abenteuers. Mia über ihr Abenteuer: »Wenn ich gewusst hätte, was mich diesen Sommer erwartet, hätte ich meine Hängematte im Garten überhaupt verlassen?« Mia lacht auf. »Es wäre mir sicher schwergefallen, es ist einfach der beste Platz überhaupt. Aber, o mein Gott, ich hätte Membra nie getroffen und wäre niemals in das Abenteuer in dieser abgedrehten Welt reingezogen worden. Das ist wohl kaum zu toppen, oder?« Mia blickt aus dem Fenster und lächelt. »Und ich hätte wohl niemals ihn kennengelernt.«

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Vita

Katie Duchesse

Katie Duchesse findet seit sie Lesen kann, dass es nichts Schöneres gibt, als sich in Geschichten zu verlieren. Sie wurde 1976 geboren, hat einige Jahre ihrer Kindheit in England verbracht und lebt heute mit ihrer Familie in München. Eines begleitet sie schon ihr Leben lang: die Liebe zu Geschichten aller Art, zu Büchern und Filmen. Ihre Arbeit im Marketing eines Filmverleihs bringt es mit sich, dass sie sich tagtäglich mit neuen, außergewöhnlichen und fantastischen Geschichten beschäftigen darf. Lesen und Schreiben sind ihre größten Leidenschaften. Deshalb liegt ihr Schreiben so sehr am Herzen. Ihr Buch ist ihr Beitrag zu den Geschichten dieser Welt.

Weitere Bücher aus diesem Genre

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Wer hat Mia A. gesehen?

Seit einigen Tagen ist die 17-Jährige Mia verschwunden. Befragungen von Verwandten und engen Freunden ergaben leider keiner Hinweise auf ihren Verbleib. Am Vorabend wurde Mia noch im Garten ihres Elternhauses gesichtet. „Sie hat mich noch zum Gartentor begleitet und sich von mir verabschiedet. Wir hatten einen schönen Barbecue-Abend und sie wirkte ganz entspannt. Für den Abend hatte sie keine weiteren Pläne.“ berichtete ihr sehr besorgter bester Freund Philly. Leider fehlt jeder Spur von ihr und die Ermittler bitten dringend Freunde und Bekannte sich zu melden, falls sie in den letzten Tagen etwas von Mia gehört haben. Auch Textnachrichten oder Nachrichten aus dem Social Media Bereich könnten hilfreich sein.

Leseprobe

Letzter Tag zu Hause

Im Garten war es ziemlich still. Nur die kleinen Vögel in den Zweigen der großen Eiche zwitscherten hin und wieder leise. Ich blieb einen Moment auf der Terrasse stehen und schloss die Augen, um den Geräuschen zu lauschen. Der Wind fuhr sanft rauschend durch die hochstehenden Gräser. Irgendwo unten am Teich war ein Frosch zu hören, und etwas raschelte unter dem Holz der Terrassendielen. Ich atmete tief ein. Es roch nach frisch gemähtem Gras und nach Sommer. Und obwohl die Sonne schon warm auf meiner Haut zu spüren war, bekam ich Gänsehaut. Spontan warf ich meine Arme in die Luft und stieß einen lauten Schrei der Freude aus. Die schönste Zeit meines Lebens begann genau jetzt. Da war ich mir sicher.
   Die Schule war zu Ende. Endlich. Kaum zu glauben, die Prüfungen waren vorüber, die Verleihung der Zeugnisse und die offizielle Entlassung aus der Schule auch. Für mich bedeutete das Freiheit. Endlich konnte ich tun und lassen, was ich wollte.
   Ich war allein. Meine Mutter war einkaufen oder in ihrem Restaurant und mein Vater bei einem wichtigen Kunden. Mein Bruder verbrachte seine Ferien in irgendeinem Camp für Supersportler und solche, die es werden wollten. Ich war gern allein zu Hause und genoss die Ruhe. Im Gegensatz zu mir hatten meine Eltern einen großen Freundeskreis und liebten es, abends zu grillen oder Freunde zu Kaffee und Kuchen, auf ein Glas Wein und zum Essen einzuladen.
   Seit ich denken konnte, war bei mir zu Hause immer Trubel gewesen. Manchmal mochte ich es sogar. Jetzt, in den Ferien, freute ich mich auf die Tage allein zu Hause. Am Nachmittag und Abend würden wieder Freunde meiner Eltern eintrudeln, sie schauten einfach vorbei oder wurden eingeladen. Wenn mir alles zu viel wurde, konnte ich zum Glück immer zu meiner Großmutter Ylka flüchten.
   Verträumt ließ ich den Blick über unseren Garten streifen. Er war groß und erstreckte sich hangabfallend hinunter bis zum Wald. Dort unter den ersten Bäumen, zwei alten Eichen, hing meine Hängematte aus weichem, aber festen Stoff, in der ich stundenlang liegen konnte, um zu lesen, zu dösen oder einfach nur in die Bäume und den Himmel zu schauen. An meinem Lieblingsort faulenzen, das war auch heute mein erstes Ziel. Mit einer Flasche Wasser und einem neuen Buch ging ich über den Rasen, den kleinen Weg am Bach entlang. Einige Sträucher säumten das Wasser. Ich legte mich in die Hängematte und ließ mich eine Weile hin und her schaukeln und meine Gedanken einfach treiben.
   »Mia!«
   Ich schreckte auf, versuchte mich hinzusetzen und wäre dabei beinahe aus der Hängematte gefallen. Ich musste eingeschlafen sein. Das Buch lag am Boden im Gras.
   »Mia! Wo bist du, komm hilf mir beim Essen machen.«
   Meine Mutter rief von der Terrasse aus nach mir. Ich konnte sehen, dass sie die Augen geschlossen hatte und das Gesicht in die Sonne hielt. Sie liebte die Sonne und betonte immer wieder, dass sie die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut brauchte wie die Luft zum Atmen. Um Sonnenbrand brauchte sie sich keine Sorgen machen, denn ihre Haut hatte einen natürlich olivfarbenen Ton und war unempfindlich. Die schwarzen langen Haare fielen ihr glatt und weich bis weit über die Schultern. Mit ihrer schmalen, hochgewachsenen Figur, in dem kurzen Jeansrock und dem verwaschenen T-Shirt sah sie auf diese Entfernung viel jünger aus, als sie in Wirklichkeit war. Auch für ihre jugendliche Erscheinung machte meine Mutter die Sonne verantwortlich.
   »Mam, ich bin in der Hängematte, ich komme gleich«, rief ich noch ein bisschen benommen. Das Buch war gut, und ich wäre am liebsten noch ein bisschen liegen geblieben, um zu lesen. Aber mir blieb in den nächsten Wochen noch so viel Zeit.
   Also stand ich auf und streckte mich. Meine Glieder waren völlig steif. Die Sonne stand mittlerweile senkrecht am Himmel. Ich hatte lange geschlafen. Unweigerlich musste ich grinsen. Das Leben war schön, wenn man sich einfach treiben lassen konnte. Langsam ging ich den Weg hinauf zurück zum Haus. Ich blieb stehen und pflückte eine Ringelblume, meine Lieblingsblume, die ich mir ins lockige Haar steckte.
   Auf der Veranda angekommen, betrat ich durch die Terrassentür die Küche. Den Lieblingsort meiner Mutter. Unsere Designerküche war modern und stylisch und (...)

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