Urs Freinsheimer

Krimis & Thriller

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Teamwork

Am Karfreitag des Jahres 2011 finden Lyonel Athen, der Strategievorstand der Winter Media Holding, und seine Frau, Prof. Carla Keller, im Steinbruch vor den Toren Weimars eine Leiche. Bei dem Toten in der Teufelsschlucht handelt es sich um Ian Borg, den langjährigen Berater der Holding, deren Chefin nur wenige Monate zuvor grausam ermordet worden war. Hauptkommissar Alexander Lassalle, einer der besten Ermittler Deutschlands, und sein findiger Assistent nehmen die Fährte auf, die sie bald nach Wien führt, mitten in den Dschungel einer modernen Unternehmensberatung. Hinter der Fassade der auf Effizienz getrimmten Consultants herrscht der klassische Dreiklang aus Sex, Macht und Geld. Lyonel und Carla müssen bei der Unterstützung der Polizisten zu unorthodoxen Methoden greifen, um die Phalanx der Berater zu durchbrechen.

Shoppen bei: Amazon Thalia Tolino
  • Urs
    Freinsheimer
    E-Book: 4.99 €
    Taschenbuch: 13.99 €
  • Urs Freinsheimer
    Teamwork
  • Teamwork
    Urs Freinsheimer

Vita

Urs Freinsheimer, in der Pfalz geboren und aufgewachsen, studierte in München sowie den USA. Nach seiner Promotion arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent in Hamburg, ehe er für mehrere Jahre zu einer führenden internationalen Managementberatung wechselte. Anschließend war er Strategiechef eines globalen Medienunternehmens. Seit 2006 führt er sein eigenes Unternehmen. Urs Freinsheimer, der unter anderem in Thüringen wohnt, hat mehrere wissenschaftliche Publikationen und Sachbücher verfasst, bevor er sich dem Sujet Kriminalroman zuwandte. „Option auf den Tod“ (erschienen April 2018) ist der erste Band einer Reihe, die auch auf den Lebenserfahrungen des Autors beruht. Das zweite Buch, „Teamwork“ (Erscheinungstermin bei bookshouse ist April 2019), beschäftigt sich mit der schillernden Welt der Unternehmensberater. Der dritte Band der Reihe um Hauptkommissar Lassalle, „Deal ist Deal“ (Erscheinungstermin bei bookshouse ist Juli 2019), handelt u. a von einer Geiselnahme in einem Kindergarten. Ebenfalls abgeschlossen ist der vierte Krimi dieser Reihe mit dem Titel „Vierzehnheiligen“. Derzeit arbeitet Urs an seinem neuen Roman zu den „Sieben Wundern“ Jenas.

  • Image

    Deal ist Deal

    Lyonel Athen, Strategiechef der weltweit agierenden Winter Media Holding, hätte an diesem Tag im (...)

  • Image

    Option auf den Tod

    Am 10. Juli 2010 wird die Leiche der Milliardärin Anna Amalia Winter in der Ilm vor dem Schloss in (...)

Leseprobe

Kapitel 1
Steinbruch bei Weimar
Karfreitag, 22. April 2011, vormittags

Lyonel nahm sich fest vor, seinen freien Tag zu genießen. Oh ja, das würde er, und zwar in vollen Zügen. Kein Blackberry, kein Smartphone, überhaupt keine Telefonate. Einen ganzen Tag lang – eigentlich unvorstellbar. Zudem keine Mails und keine Meetings, heute, am Karfreitag. Nicht einmal denken würde er an die Arbeit. An keines seiner Projekte, nicht einmal an die wichtigsten und eiligsten. Nicht einmal an seine Lieblingsprojekte, die ihm wirklich am Herzen lagen. Das Osterwochenende gehörte seinen beiden Nichten, die er abgöttisch liebte und viel zu sehr verwöhnte, und seiner Frau Carla, die er ebenfalls abgöttisch liebte, aber viel zu wenig verwöhnte, zumindest ihrer Meinung nach.
   Nach dem Aufstehen und der Morgentoilette hatte er, zum ersten Mal seit langer Zeit, nicht zwischen grau, schwarz oder blau wählen müssen. Kein Anzug, keine Krawatte, keine Business-Schuhe. Der obligatorische morgendliche Blick in seinen Einbauschrank auf seine maßgeschneiderten Anzüge fiel heute aus. Freizeitkleidung war angesagt, Wanderklamotten sogar. Er wählte Baumwollunterwäsche, eine Jeans, ein weißes Leinenhemd und dachte sogar an die Spezialsocken für die schweren Bergstiefel. Lyonel trat auf den Balkon, der an das Schlafzimmer angrenzte und betrachtete den Himmel. Es war frisch, aber nicht kalt. Ein paar Wolken, aber es sah nicht wirklich nach Regen aus. Trotzdem würde er seine regendichte Wind- und Wetterjacke mitnehmen. Man wusste ja nie.
   Langsam und voller Vorfreude ging er die Treppe in seiner Villa nach unten Richtung Frühstücksraum. Carla hatte versprochen, bei den beiden Kleinen im Gästezimmer zu schlafen. Er lächelte, als er seine drei Mädchen in der Küche sah. »Guten Morgen, meine Süßen. Wow! Ihr seid ja schon angezogen und fast fertig mit dem Frühstück. Ich habe geschlafen wie ein Bär und euch gar nicht gehört.«
   »Wir haben nur wie kleine Katzen gegessen, weil es bald Picknick gibt«, gab die Größere stolz von sich.
   »Das ist ja super«, sagte Lyonel. Er nahm Carla zärtlich in den Arm und gab ihr einen Kuss.
   Baffy und Mary beobachteten sie aufmerksam. Dann tuschelten sie. Schließlich kicherten sie.
   »Sag mal, Tante Carla. Haben Professorinnen auch Sex? Nein, oder? Das dürft ihr gar nicht, gelle?«, traute sich Baffy schließlich zu fragen.
   Lyonel fiel fast das Marmeladenbrot aus der Hand, während sich Carla königlich amüsierte.
   »Leider nicht so, wie ich es mir wünsche. Aber am besten, ihr fragt euren Onkel alles zu dem Thema, was ihr wissen wollt, ja? Ich muss mich nämlich noch schminken, ihr Rabauken. Gleich kommen die Leibwächter und holen uns ab.« Mit einer ironischen Geste und sehr lässig streichelte sie Lyonels Schulter, ehe sie die Küche verließ und Richtung Bad marschierte.
   Seine Nichten starrten Lyonel an und warteten mit großen Augen auf Erklärungen.
   »Wollt ihr bei uns im Porsche mitfahren oder bei Onkel Dschinn und dem Leibwächter mit der Pistole, Kinder?«, fragte Lyonel stattdessen.
   »Porsche, au ja«, rief Baffy begeistert. »Brumm, brumm.« Ihre Ärmchen imitierten ein Lenkrad.
   »Pistole, Pistole«, sang Mary. »Peng, peng.« Sie stellte wohl Wyatt Earp beim Showdown dar.
   Es klingelte. Lyonel blickte auf den Bildschirm neben dem Eingang, entriegelte die schwere Tür und öffnete. »Guten Morgen, Jungs. Ihr habt mich gerettet. Zwar ohne es zu wissen, aber trotzdem danke.« Er knuffte die beiden verwirrten Muskelmänner und bat sie auf einen Kaffee in die Küche.
   »Onkel Dschinn, Onkel Dschinn«, schrien die beiden Mädchen, vergaßen ihre Brote und das Müsli, sprangen auf, sogar ohne ihren Saft umzuwerfen, und rannten auf den größeren der beiden Bodyguards zu.
   Er umarmte die Kleinen herzlich, bekam einen Schmatz von jeder und hob, wie jedes Mal, wenn er sie sah, beide mit jeweils einem Arm hoch.
   Sie quietschten vor Vergnügen. »Ui, bist du stark. Kannst du auch einen Elefanten für uns hochheben?«
   »Na klar. Aber höchstens einen ganz kleinen Jumbo, und nur, wenn er nicht so riesengroße Ohren hat. Sonst fliegt er uns weg«, ulkte der Leibwächter und ließ Baffy und (...)

Mehr Leseempfehlungen