Markus Elble

Krimis & Thriller

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Ladys Night

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Nach einem Abend in ihrem Lieblingsclub findet sich die 28-jährige Cathrin am Morgen gefesselt, von Schmerzen geplagt und ohne Erinnerung an die vergangene Nacht gemeinsam mit zwei anderen Frauen in einer überhitzten Waldhütte wieder. Während Cathrin Mirna und Ines besser kennenlernt, gelingt es ihr nach und nach, den vergangenen Abend zu rekonstruieren. Dabei muss sie bald erkennen, dass nach der letzten Nacht nichts mehr so sein wird, wie es einmal war, denn schon bald trifft sie die Gewissheit mit voller Härte: Die Frauen und sie wurden allesamt Opfer von K.-o.-Tropfen. Die Folgen: Ein Filmriss über viele Stunden, eine Zeitspanne des Ungewissen, und nun die Qual durch die eigenen Vorstellungen. Während Catrin und Mirna mit aller Kraft versuchen, Gewissheit über die Ereignisse der Nacht zu erlangen, torpediert Ines, die jüngste der Frauen, jede neue Erkenntnis. Die Wahrheit über das, was sie zu verbergen hat, lässt Cathrin nicht nur erschaudern. Ines´ Geschichte stellt das Geschehene plötzlich in ein ganz anderes Licht.

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Vita

Markus Elble

Markus Elble ist am 19. Mai 1971 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren und lebt seit 2009 in Schwäbisch Hall – das Heimweh seiner Frau nahm ihn einfach mit. Er arbeitet als Grafiker für ein großes Hohenloher Möbelhaus. Sein zwischenmenschliches Feingefühl konnte er schon seit seiner Jugend in Schriftform zum Ausdruck bringen. Obwohl er voll berufstätig ist und zu Hause drei Kinder hat, nimmt er sich die Zeit, viele Gedanken und Geschichtsideen zu schreiben. Eines seiner neuesten Werke soll nun einen gemeinnützigen und informativen Zweck erfüllen und Popularität erfahren. Für Fragen und Anregungen zu seinem Buch und dem Thema K.-O.-Tropfen steht euch der Autor unter der Mail-Adresse fragen.ko.tropfen@gmail.com gern zur Verfügung.  

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Leseprobe

1

Ihre geschlossenen Augenlider zuckten. Besser die Augen geschlossen halten, war Cathrins erster Gedanke, als sie langsam zu sich kam. In ihrem Kopf spürte sie einen brennenden, pochenden Schmerz.
   Sie hatte kurz vor dem Erwachen einen äußerst real wirkenden Albtraum, der von einem düsteren Tunnel gehandelt hatte, durch den sie in unwahrscheinlich hoher Geschwindigkeit wie schwerelos geflogen war. Dabei hatte sie Todesängste ausgestanden, denn das quälende Gefühl, bei diesem Flug ins Ungewisse nicht ausreichend Luft zum Atmen zu bekommen, hatte sie in ein Vakuum absoluter Ohnmacht gehüllt. Ein Höllenritt in vollkommener Orientierungslosigkeit. Der Traum ließ sie auch jetzt noch nicht ganz los, obwohl ihr mit dem Aufwachen allmählich bewusst wurde, dass soeben Erlebtes nur ihrer Fantasie entsprungen war und nichts mit dem realen Leben zu tun hatte. Wo zur Hölle war sie bloß? Sie spürte, dass sie sich in sitzender Position auf einem harten Untergrund befand, und hatte das Gefühl, dass der Boden unter ihr merkwürdig schwankte, als wäre sie auf einem Schiff, das sich durch hohe Wellen kämpfte.
   Nach unzähligen Minuten schienen die unregelmäßigen Wogen unter der unbequemen Sitzfläche ganz langsam abzuebben. Doch ein übles Schwindelgefühl wollte Cathrin noch nicht vollständig in ein Wohlbefinden entlassen. Obwohl sie ihre Augen noch immer geschlossen hielt, fuhr ihr Gleichgewichtssinn weiterhin eine zwar harmlose, aber spürbar Übelkeit erregende Achterbahn. Cathrin merkte, wie sie mit dem Oberkörper immer wieder von einer Seite zur anderen schwankte, konnte diese Bewegung aber nicht unter Kontrolle halten, so sehr sie sich auch bemühte. Es verging eine weitere Zeitspanne, deren Länge sie kaum einschätzen konnte. Als sie den Kampf gegen das ständige Wanken endlich gewann, wurden ihr allmählich ihre Schmerzen bewusst. Nach und nach wurden sie an mehreren Stellen ihres Körpers spürbar, als ließe eine Betäubung, die sie zuvor vor ihnen bewahrt hatte, nun schnell nach. Ihre Brüste fühlten sich an, als würde eine heiße Schwellung darin zu platzen drohen, und der Rest ihres Körpers schien in einem Meer aus Reißnägeln zu baden.
   Cathrin wagte es nicht, sich zu bewegen. Ihr war übel, doch ihr Körper schien zu gelähmt, um auf diese Übelkeit zu reagieren. So rebellierte ihr Magen, ohne den störenden Inhalt loswerden zu können.
   Mit zunehmendem Bewusstsein begann sie ein weiteres Leid zu bemerken, das ihr Unbehagen förderte. Irgendetwas schnürte ihre Gedärme so erbarmungslos zusammen, dass es ihr kaum möglich war, in den Bauch zu atmen. Doch die stickig heiße Luft, die sie umgab, wollte Cathrin ohnehin nicht tief einatmen. Sie roch staubig und schimmelig zugleich. Die Wahrnehmung dieses ungesund anmutenden Geruchs und des unangenehm lauten Gezwitschers verschiedener Vögel, ließ Cathrin plötzlich daran erinnern, schon einmal aufgewacht zu sein und dieselben Eindrücke vernommen zu haben. Sie musste dann wieder eingeschlafen sein. Was ist das hier für ein Ort?
   Als die Vögel für einen Moment das Zwitschern unterbrachen, nahm Cathrin das dumpfe Rauschen in ihren Ohren wahr, das im Takt ihres Herzschlages pulsierte. Was sie in diesem Moment am meisten beängstigte, war diese unendlich tiefe Müdigkeit und Kraftlosigkeit, die sie empfand. Ein unbeschreiblich böses Gefühl der absoluten Hilflosigkeit kroch wie ein Schwall kaltes Wasser durch ihre Beine und Füße.
   In den Händen spürte sie ein beständiges Kribbeln, gepaart mit einem erbarmungslosen Jucken, als wären sie von tausend Ameisen behaust.
   Den beißenden Kopfschmerzen zum Trotz entschied sich Cathrin nun doch, die Augen zu öffnen. Sie wusste, dass es sie Kraft kosten würde, doch sie musste einfach wissen, wo sie war, warum sie sitzend geschlafen hatte und vor allem, woher diese fürchterlichen Schmerzen rührten.
   Ihre leicht geöffneten Augenlider gaben den Blick frei auf golden glitzernden Stoff. Das Glitzern der schillernden Fäden erinnerte an Weihnachten, wenn an den Außenfassaden mancher Kaufhäuser tausende kleine warme Lichter herabhingen. Dieser Stoff jedoch, musste Cathrin feststellen, gehörte zu einem grobmaschig gestrickten Pullover, den sie trug. Doch sie besaß keinen Pullover aus einem solchen Material, da war sie sich ganz sicher. Mit dem Eindruck, womöglich noch immer zu träumen, (...)

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